Ein Tagesgeldkonto kann ordentliche Zinsen erwirtschaften

Wer heute noch sein Geld auf dem Sparbuch liegen hat, der verschenkt jeden Monat bares Geld. Denn mit einem Tagesgeldkonto könnte jeder Sparer wesentliche bessere Zinsen erwirtschaften. Die Verzinsung für Sparbücher liegt derzeit bei nur ca. 1,5 Prozent Zinsen im Jahr. Diese werden auch noch in der Regel nur jährlich gutgeschrieben. So geht auch noch der äußerst lukrative Zinses-Zins-Effekt verloren.
Ein Tagesgeldkonto hingegen erwirtschaftet derzeit häufig Zinsen zwischen 4 und 4,5 Prozent pro Jahr. Bei vielen Anbietern von Tagesgeldkonten werden die Zinsen dann auch noch monatlich, oder wenigstens quartalsweise gutgeschrieben. So erhöht sich die Differenz zur Sparbuch-Verzinsung nochmals.
Bei einem Guthaben von 10.000 Euro auf dem Sparbuch gibt das am Jahresende, bei einer Verzinsung von 1,5 Prozent eine Zinsgutschrift von 150 Euro. Nicht schlecht könnte man denken – nichts getan und trotzdem 150 Euro verdient.
Mit einem Tagesgeldkonto mit ordentlichen Zinsen, angenommen die Verzinsung liegt bei 4,5 % im Jahr, kommt man auf eine Zinsgutschrift von 450 Euro! Das sind schon alleine 300 Euro Differenz. Berücksichtigt man nun auch noch eine monatliche Zinsgutschrift und dann den Zinses-Zins-Effekt, ist die Differenz noch höher. Denn dann werden nach dem ersten Monat bereits 37,50 Euro gutgeschrieben, die dann im zweiten Monat gleich mitverzinst werden. Die Zinsgutschrift im zweiten Monat beläuft sich dann schon auf 37,64 Euro, im dritten Monat 37,78 Euro usw. Jeden Monat wird es mehr. So werden am Jahresende nicht nur 450 Euro, sondern eine noch höhere Jahresverzinsung erreicht. Dem Zinses-Zins-Effekt sei Dank.
Wer jetzt also noch kein Tagesgeldkonto hat, sollte dies umgehend eröffnen. Denn auch die Gebühren für die meisten Tagesgeldkonten sind überschaubar. Die Banken bieten sie in der Regel kostenlos an.